So nutzt du den Wortzähler
Tippe oder füge deinen Text in das Feld ein. Alle Zählungen aktualisieren sich sofort beim Tippen: Es gibt keine Schaltfläche zu drücken und keine Längenbegrenzung. Nutze das Werkzeug für Aufsätze, Hausarbeiten, Blogartikel, Anschreiben, Beschreibungen in sozialen Netzwerken, SEO-Titel und Meta-Beschreibungen. Dein Text bleibt in deinem Browser und wird nie hochgeladen oder gespeichert.
Das Werkzeug zeigt sieben Zahlen:
- Wörter — Gruppen von Zeichen, die durch Leerzeichen, Tabulatoren oder Zeilenumbrüche getrennt sind.
- Zeichen — jedes Zeichen, einschließlich Leerzeichen und Zeilenumbrüchen.
- Zeichen (ohne Leerzeichen) — nützlich, wenn ein Formular oder ein Verlag nur sichtbare Zeichen zählt.
- Sätze — Text, der mit Punkt, Fragezeichen oder Ausrufezeichen endet.
- Absätze — Textblöcke, die durch eine Leerzeile getrennt sind.
- Lesezeit und Sprechzeit — Schätzungen auf Basis durchschnittlicher Geschwindigkeiten.
So werden Wörter und Lesezeit gezählt
Ein Wort ist jede Folge von Zeichen zwischen Leerzeichen, Baden-Württemberg zählt also als ein Wort und 3,5 ebenfalls. Zahlen, Abkürzungen und Internetadressen werden jeweils einmal gezählt. Das entspricht der Zählweise von Microsoft Word und Google Docs, die Summen sollten also gleich oder sehr ähnlich sein.
Die Lesezeit geht von einer durchschnittlichen stillen Lesegeschwindigkeit Erwachsener von 179 Wörtern pro Minute auf Deutsch aus, einem Wert aus einer mehrsprachigen Studie zur Lesegeschwindigkeit. Die Sprechzeit nutzt 150 Wörter pro Minute, ein angenehmes Tempo für eine Präsentation oder einen Podcast. Die Rechnung ist einfach: Wörter ÷ Geschwindigkeit.
Beispiel
Ein Blogartikel mit 1.500 Wörtern braucht 1.500 ÷ 179 ≈ 8,4 Minuten zum Lesen, was das Werkzeug als 8 Min. 23 Sek. anzeigt. Laut vorgelesen braucht derselbe Text 1.500 ÷ 150 = 10 Minuten. Hast du 5 Minuten Redezeit, peile etwa 750 Wörter an. Und verlangt deine Lehrkraft einen Aufsatz mit 500 Wörtern, kannst du die Zählung beim Schreiben im Blick behalten, statt zu raten.
Gängige Längenbegrenzungen
- SEO-Titel (Title-Tag): etwa 50–60 Zeichen, bevor Google ihn abschneidet.
- Meta-Beschreibung: etwa 150–160 Zeichen.
- Beitrag auf X (früher Twitter): 280 Zeichen bei normalen Konten.
- Instagram-Bildunterschrift: bis zu 2.200 Zeichen, aber nur die ersten etwa 125 sind vor „mehr“ zu sehen.
- LinkedIn-Beitrag: bis zu 3.000 Zeichen.
- Haus- und Abschlussarbeiten: Vorgaben nennen oft Zeichen mit oder ohne Leerzeichen oder Seiten statt Wörter. Lies in den Hinweisen deiner Hochschule nach, welche Zählweise gilt.
- Blogartikel, die gut ranken: meist über 1.000 Wörter, je nach Thema.
Tipps, um eine Wortzahl zu erreichen
- Zu lang? Streiche Füllwörter wie „sehr“, „eigentlich“ und „im Grunde“ und führe Sätze zusammen, die dieselbe Idee wiederholen.
- Zu kurz? Füge ein konkretes Beispiel, eine Zahl oder ein Zitat hinzu, statt mit Adjektiven aufzufüllen. Leser und Suchmaschinen belohnen Substanz.
- Prüfe die Regeln. Manche Verlage zählen Zeichen mit Leerzeichen, andere ohne. Manche zählen Wörter mit Bindestrich als zwei. Frage bei strengen Grenzen nach, welche Methode gilt.
- Achte auf die Satzlänge. Liegt der Durchschnitt über etwa 25 Wörtern pro Satz, sind deine Sätze wahrscheinlich schwer zu lesen. Teile die längsten.
Häufige Fragen
Wie wird die Lesezeit berechnet?
Die Lesezeit geht von einer durchschnittlichen Lesegeschwindigkeit von 179 Wörtern pro Minute auf Deutsch aus, die Sprechzeit von 150 Wörtern pro Minute. Das sind Schätzwerte: Jeder liest in einem anderen Tempo.
Speichert der Wortzähler meinen Text?
Nein. Dein Text bleibt in deinem Browser und wird nie hochgeladen oder gespeichert.
Zählen Wörter mit Bindestrich als ein Wort?
Ja. Ein Wort ist jede Gruppe von Zeichen zwischen Leerzeichen oder Zeilenumbrüchen, daher zählt Baden-Württemberg als ein Wort, genau wie in Microsoft Word und Google Docs.