So komprimierst du ein PDF
- Ziehe ein PDF auf das Feld oben oder klicke auf PDF auswählen. Das Werkzeug zeigt Seitenzahl und Größe an.
- Wähle die Art der Komprimierung. Stark macht die Datei deutlich kleiner, wandelt die Seiten aber in Bilder um. Verlustfrei behält Text und Qualität exakt bei, spart aber meist wenig.
- Wähle bei starker Komprimierung eine Stufe: bessere Qualität, ausgewogen, kleinste Datei oder ein Größenziel wie unter 1 MB, 500 KB, 200 KB oder 100 KB.
- Klicke auf PDF komprimieren. Nach dem Durchlauf siehst du die Größe vorher und nachher sowie die eingesparten Prozent.
- Klicke auf die Download-Schaltfläche. Die Datei heißt wie dein PDF mit dem Zusatz
-compressed, zum Beispielrechnung-compressed.pdf.
Alles läuft in deinem Browser. Dein PDF wird nie hochgeladen, deshalb eignet sich das Werkzeug auch für Verträge, Ausweisscans, Kontoauszüge und medizinische Unterlagen. Es gibt keine Anmeldung, kein Wasserzeichen und kein Tageslimit.
Die zwei Methoden im Klartext
Ein PDF wird vor allem aus einem Grund groß: wegen der Bilder. Eine gescannte Seite ist ein Foto, oft 1–3 MB groß, und ein Scan mit 20 Seiten kann 40 MB erreichen. Text und Vektorgrafiken sind im Vergleich winzig.
- Verlustfrei schreibt die interne Struktur mit Objektströmen neu und packt das Dokument dadurch dichter, ohne Inhalte anzutasten. Text bleibt markierbar, Links funktionieren weiter, und optisch ändert sich nichts. Die Einsparung liegt meist bei 0–15 %, weil die großen Bilder unverändert bleiben.
- Stark zeichnet jede Seite mit bis zu 150 DPI, speichert sie als JPEG und baut das PDF mit denselben Seitengrößen neu auf. Scans und bildlastige Dokumente werden typischerweise um 70–95 % kleiner. Der Preis: Text ist kein Text mehr. Du kannst ihn nicht markieren, kopieren oder durchsuchen, und sehr kleine Schrift wird etwas weicher.
Brauchst du bei einem großen Scan durchsuchbaren Text, lass zuerst eine Texterkennung (OCR) über das Original laufen und komprimiere es dann mit einem Desktop-Programm, das Bilder innerhalb des PDFs verkleinern kann. Ein Browser-Werkzeug kann das nicht sicher leisten.
Größenziele und wie sie funktionieren
Wenn du ein Ziel wie unter 200 KB wählst, zeichnet das Werkzeug zuerst alle Seiten einmal. Danach probiert es eine Leiter von Einstellungen durch, von 150 DPI bei 80 % Qualität bis hinunter zu 40 DPI bei 25 % Qualität. Da die Dateigröße entlang der Leiter stetig sinkt, genügen etwa fünf Versuche, um die beste Qualität zu finden, die noch passt, statt jede Stufe zu testen. Ist selbst die kleinste Einstellung zu groß, erhältst du dieses kleinste Ergebnis und einen Hinweis, dass das Ziel nicht erreicht werden konnte.
Beispiel
Ein gescannter Vertrag mit 12 Seiten ist 18,4 MB groß, das Portal akzeptiert aber nur Dateien bis 2 MB. Wähle „Stark“ mit dem Ziel unter 1 MB. Bei einem typischen Scan wie diesem landet das Werkzeug bei einer Einstellung von etwa 100–130 DPI und einer Datei von rund 1 MB oder weniger. Das spart etwa 95 %, die Seitengröße bleibt wie im Original. Das genaue Ergebnis hängt vom Scan ab. Bei dieser Auflösung ist ein Vertrag auf dem Smartphone und im Ausdruck noch gut lesbar. Verlangt das Portal für 12 Seiten dagegen 100 KB, wird das kleinste Ergebnis ziemlich unscharf. Teile das Dokument dann auf oder entferne zuerst weniger wichtige Seiten.
Tipps
- Behalte das Original. Starke Komprimierung lässt sich nicht rückgängig machen. Benenne die komprimierte Kopie und speichere sie getrennt.
- Prüfe die Lesbarkeit. Öffne das Ergebnis und zoome auf kleine Zahlen und Unterschriften, bevor du es verschickst.
- Entferne nicht benötigte Seiten vor dem Komprimieren; weniger Seiten ergeben eine kleinere Datei und bei gleichem Größenziel eine höhere Qualität.
- Passwortgeschützte PDFs musst du zuerst entsperren. Öffne sie in einem PDF-Reader und speichere eine ungeschützte Kopie.
- Sehr lange Dateien brauchen im starken Modus viel Arbeitsspeicher. Komprimiere lange Dokumente auf dem Smartphone in Teilen.
Häufige Fragen
Wird mein PDF auf einen Server hochgeladen?
Nein. Die Datei wird vollständig in deinem Browser komprimiert. Verträge, Ausweisscans und Kontoauszüge verlassen dein Gerät also nie.
Was ist der Unterschied zwischen starker und verlustfreier Komprimierung?
Bei „Stark“ wird jede Seite als Bild gezeichnet und das PDF aus JPEGs neu aufgebaut: Die Datei kann 5- bis 20-mal kleiner werden, aber der Text lässt sich nicht mehr markieren oder durchsuchen. „Verlustfrei“ schreibt die Datei nur effizienter neu und behält Text und Qualität exakt bei, die Einsparung ist daher meist gering.
Kannst du eine Größe wie 100 KB garantieren?
Das ist ein bestmöglicher Versuch. Das Werkzeug probiert schrittweise niedrigere Auflösungen und JPEG-Qualitäten aus, bis die Datei passt. Ein langes Dokument mit vielen Seiten passt womöglich nicht in 100 KB, ohne unleserlich zu werden. Dann erhältst du das kleinste Ergebnis und einen klaren Hinweis.
Warum ist mein PDF nicht kleiner geworden?
Bei Dateien, die schon optimiert sind oder nur aus Text und Vektorgrafiken bestehen, lässt sich mit verlustfreier Komprimierung wenig sparen. Probiere die starke Komprimierung aus, wenn du auf markierbaren Text verzichten kannst. Wird das Ergebnis dann immer noch nicht kleiner, ist das Original bereits effizient.
Ändern sich Seitengröße oder Layout?
Nein. Jede Seite behält ihre ursprüngliche Größe und ihr Layout. Im starken Modus ändert sich nur die interne Bildqualität.